| 1965 | in Charkow/Ukraine geboren |
| 1984-90 | Schule für Kunst und Design, Charkow/Ukraine |
| 1990-94 | Hochschullehrer, Fakultät "Malerei und Grafik" Charkow |
| 1995-97 | Dozent, Kunstunterricht, BBZ Augsburg |
| seit 1997 | freischaffender Kunstmaler und Dozent, Kunststudio "ACADEMIA" Augsburg und Künstlergilde Ulm |
Wladislaw Safronow lebt und arbeitet in Ulm und Augsburg.
„Es ist unmöglich, die Gemälde von Wladislaw Safronow mit einem eilenden Blick zu
besichtigen. Sie scheinen Impulse zu sein, die der Maler den Zuschauern sendet.
Es ist schwer, sich ihrem Anziehungsfeld zu entziehen.
Safronow arbeitet „quer durch die Zeit“, schafft sein eigenes Koordinatensystem für den
künstlerischen Realismus, Symbolismus und Naivkunst. Er ist mit jener Freiheit frei, die
nur aus dem Inneren vom Talent gegeben wird.
Viele Arbeiten von Safronow haben eine Intrige. Auf den ersten Blick ist alles bekannt. Aber sehr bald versteht man, dass sich hinter der Darstellung ein nicht einfacher Sinn verbirgt und es notwendig ist, diesen Sinn zu begreifen und die Neuigkeit zu bemerken, die auf dem Bild existiert.
Manchmal sind auf den Gemälden von Safronow die ironischen Intonationen zu spüren. Es scheint, daß er mit seinen Helden scherzt. Aber das ist eine der Methoden, die innere Welt von dem zu eröffnen.
Es ist auch unmöglich, eine vorsichtige und unaufdringliche Verwendung von Farben auf
den Gemälden von Safronow nicht zu bemerken. Es gelingt ihm, eine weiche lyrische
Farbenskala zu schaffen, die von der Wand als sanfte Flötentöne sprechen. Manchmal
leuchtet auf den Gemälden Kaminfarbe als der rote Melonenschnee, als ein Mohnblatt.
Oder die braune Kastanienblütefarbe mit etwas Bernstein im Inneren.
Es kommen in Erinnerung die Worte von Henri Matisse:“Ich möchte mittels Farben alle
meine Gefühle zum Ausdruck bringen“.
Es gelingt Wladislaw Safronow, mit Hilfe vom Pinsel und Farben unsere Gedanken und Emotionen einzuprägen und sie uns zurückzugeben, wobei sie in seinem Bewußtsein verändert werden und scharfe Formen bekommen. Das eröffnet sie für uns auf einem anderem Niveau. Der Meister denkt über Leidenschaft und Melancholie, über das Vergängliche und Ewige, über das Gute und Böse nach. Dabei ist sogar in einer ganz abstrakten Darstellungsart eine Geschichte über den Autor selber, üer seine Innenwelt, die nie hinter der Form verborgen sein kann, die noch so fein sein könnte, enthalten.“